„Zu viel Staat“

Diesen Kommentar in der Frankfurter Rundschau halte ich für lesenswert. Wenn ich solche Überschriften lese, erhöht sich normalerweise gleich meine Pulsfrequenz. Der Autor hat hier ziemlich geschickt die Forderung nach Mindestlöhnen und die Kritik am Abzockerverhalten vieler Unternehmen in die allzu bekannte neoliberale Rhethorik verpackt. Ob man die Sinns, Zimmermanns, Rürups, Hüthers und wie sie alle heißen damit zur Vernunft bringen kann ist leider zu bezweifeln. Da müssen schon härtere Erziehungsmaßnahmen her. Die wachsende Menge der Menschen, die die herrschende Propaganda durchschaut, wird ein Grinsen nicht unterdrücken können.

Und überhaupt: Ich hatte die FR eigentlich schon abgeschrieben, nachdem sie schon dabei war, in Richtung des neoliberalen Mainstreams abzudriften. Als sie Robert von Heusinger, meinen Lieblings-Zeit-Herdentriebs-Blogger zum Chef der Wirtschaftsredaktion verpflichtete, schöpfte ich Hoffnung für einen Kurswechsel. Dieser scheint nach und nach zu gelingen.

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~ von degeisle - Januar 6, 2008.

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